Das sind die beliebtesten Sicherungen Produkte
Umfassender Schutz für Ihre Elektroinstallationen: Entdecken Sie unser Sortiment an Sicherungen
In unserem NER.de Online-Shop finden Sie eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl an Sicherungen, die den verschiedensten Anforderungen moderner Elektroinstallationen gerecht werden. Ob für den privaten Haushalt, anspruchsvolle gewerbliche Anwendungen oder spezialisierte industrielle Umgebungen – unser Sortiment deckt ein breites Spektrum ab. Von klassischen Schmelzsicherungen über leistungsfähige Leitungsschutzschalter (LS-Schalter) bis hin zu hochsensiblen Fehlerstrom-Schutzschaltern (FI-Schutzschalter) bieten wir Ihnen die passenden Lösungen zur Gewährleistung höchster Sicherheit und Zuverlässigkeit Ihrer elektrischen Systeme. Diese Auswahl wurde getroffen, um Installateuren, Elektrofachbetrieben sowie ambitionierten Heimwerkern die optimale Balance aus Schutzwirkung, Anwendungsfreundlichkeit und Normenkonformität zu ermöglichen.
Worauf Sie beim Kauf von Sicherungen achten sollten: Eine fundierte Kaufberatung
Die Auswahl der richtigen Sicherung ist entscheidend für die Sicherheit und Langlebigkeit Ihrer elektrischen Anlagen. Beim Kauf von Sicherungselementen sollten Sie verschiedene Faktoren berücksichtigen, um eine optimale Schutzfunktion zu gewährleisten und Fehlfunktionen zu vermeiden. Zunächst ist die Nennstromstärke von zentraler Bedeutung. Diese muss auf die zu schützende Leitung und die angeschlossenen Verbraucher abgestimmt sein, um eine Überlastung der Leitung zu verhindern, bevor die Sicherung auslöst. Die Charakteristik der Sicherung, also das Auslöseverhalten (z.B. träge, flink, superflink), ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt und richtet sich nach der Art des zu erwartenden Fehlstroms (z.B. kurzzeitige Überlast oder permanenter Kurzschluss). Beachten Sie unbedingt die Spannungsfestigkeit; die Sicherung muss für die höchste im System auftretende Spannung ausgelegt sein.
Des Weiteren spielen Bauform und Montageart eine Rolle. Ob Schraubsicherungen, NH-Sicherungen, Diazed- oder Neozed-Systeme für industrielle Anwendungen oder kompakte LS-Schalter für die Verteilung – die Kompatibilität mit der vorhandenen Infrastruktur ist unerlässlich. Achten Sie auf die Einhaltung relevanter Normen und Zertifizierungen (z.B. DIN EN 60898-1 für LS-Schalter, DIN VDE 0636 für Schmelzsicherungen) des Herstellers wie Siemens, Eaton oder Hager, die die Qualität und Sicherheit des Produkts garantieren. Auch die Umgebungstemperatur und andere Umgebungsbedingungen können die Funktionsweise von Sicherungen beeinflussen und sollten bei der Auswahl bedacht werden.
Arten von Sicherungen und ihre Anwendungsbereiche
Unser Sortiment an Sicherungen lässt sich in verschiedene Kategorien unterteilen, die jeweils spezifische Schutzfunktionen und Einsatzgebiete abdecken:
- Leitungsschutzschalter (LS-Schalter): Diese modernen Schutzeinrichtungen kombinieren Überlast- und Kurzschlussschutz in einem Gerät. Sie sind weit verbreitet in Hausinstallationen, Kleinverteilern und gewerblichen Anlagen. Ihre klare Trennung im Fehlerfall und die einfache Wiederinbetriebnahme nach Auslösung machen sie zur ersten Wahl für viele Anwendungen.
- Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schutzschalter / RCDs): FI-Schutzschalter schützen vor gefährlichen Körperströmen, indem sie die Differenz zwischen Hin- und Rückleiterstrom überwachen. Sie sind unerlässlich für die Sicherheit von Personen, insbesondere in feuchten Umgebungen wie Badezimmern oder im Außenbereich. Sie werden oft in Kombination mit LS-Schaltern eingesetzt.
- Schmelzsicherungen (z.B. Diazed, Neozed, Schraubsicherungen): Diese klassischen Sicherungselemente arbeiten mit einem Schmelzleiter, der bei Überstrom oder Kurzschluss durchschmilzt und den Stromkreis unterbricht. Sie finden sich häufig in älteren Installationen, Industrieanlagen und als Ergänzungsschutz. Ihre spezifischen Charakteristiken (gG für Allzweckschutz, aM für Motorschutz) bieten maßgeschneiderte Lösungen.
- NH-Sicherungen (Niederspannungs-Hochleistungs-Sicherungen): Diese leistungsstarken Sicherungseinsätze werden in Hauptverteilungen, Schaltanlagen und industriellen Schaltgeräten eingesetzt. Sie bieten einen sehr hohen Schaltvermögen und sind für höchste Ströme und Kurzschlussströme ausgelegt, wo andere Sicherungsarten an ihre Grenzen stoßen.
- Automaten und Leistungsschalter: Für sehr hohe Ströme und komplexe Anlagen bieten wir auch Leistungsschalter mit integrierten Schutzfunktionen, die über die Funktionalität von LS-Schaltern hinausgehen und oft einstellbare Auslösecharakteristiken aufweisen.
Vergleichstabelle: Auswahlkriterien für Sicherungselemente
| Kriterium | Beschreibung | Relevanz | Beispiele / Anwendungsbereiche |
|---|---|---|---|
| Nennstromstärke (A) | Maximal zulässiger Dauertrom, den die Sicherung führen kann, ohne auszulösen. | Schutz der Leitungen vor Überlastung; muss kleiner oder gleich dem maximal zulässigen Leiterstrom sein. | 6A für Beleuchtung, 16A für Steckdosenstromkreise, 32A für Starkstromgeräte, >100A für Hauptverteilungen. |
| Auslösecharakteristik | Definiert das Verhalten der Sicherung bei Überlast und Kurzschluss (z.B. träge, flink, kurzzeitverzögert). | Schutz vor unterschiedlichen Fehlerarten und Vermeidung von Fehlauslösungen durch Anlaufströme. | Typ B/C/D für LS-Schalter (unterschiedliche Ansprechschwellen), gG (Allzweck) oder aM (Motorschutz) für Schmelzsicherungen. |
| Spannungsfestigkeit (V AC / V DC) | Die maximale Spannung, bei der die Sicherung sicher ihren Dienst verrichtet und den Lichtbogen im Fehlerfall löschen kann. | Verhinderung von Überschlägen und Sicherstellung der Isolation im Fehlerfall; muss für das Netzsystem ausgelegt sein. | 230V/400V AC für Hausinstallationen, höhere Spannungen für industrielle Anwendungen oder DC-Anwendungen. |
| Schaltvermögen (kA) | Der maximale Kurzschlussstrom, den die Sicherung im Fehlerfall sicher abschalten kann, ohne zerstört zu werden. | Schutz des Systems und der Umgebung vor den extremen Kräften eines Kurzschlusses. | 6kA/10kA für Wohngebäude, 20kA und mehr für gewerbliche und industrielle Anlagen. |
| Schutzfunktion | Art des Schutzes, den die Sicherung bietet (Überlast, Kurzschluss, Erdschlussstrom, etc.). | Gewährleistung der Sicherheit von Personen und Geräten sowie Vermeidung von Sachschäden. | Kombinierter Schutz (LS-Schalter), Personenschutz (FI-Schalter), spezifischer Schutz (z.B. Sicherungen für Photovoltaikanlagen). |
Entscheidende Sicherheitsaspekte und Normen
Die Wahl und Installation von Sicherungselementen unterliegt strengen gesetzlichen Vorschriften und Normen, um die elektrische Sicherheit zu gewährleisten. In Deutschland sind dies primär die Normen des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE). Die DIN EN 60898-1 legt beispielsweise die Anforderungen an Leitungsschutzschalter für die Verwendung in Gebäuden fest, während die DIN EN 60947-2 Leistungsschalter behandelt. Für Schmelzsicherungen sind die Reihen DIN EN 60269 und spezifische Normen wie DIN VDE 0636 relevant.
Die Einhaltung dieser Normen garantiert, dass die Sicherungen unter definierten Bedingungen zuverlässig funktionieren und die vorgeschriebenen Schutzziele erfüllen. Wichtige Zertifizierungen wie das VDE-Zeichen oder das CE-Zeichen sind Indikatoren für die Konformität mit diesen Standards. Darüber hinaus spielen ökologische Aspekte eine zunehmend wichtige Rolle. Die Auswahl von Produkten, die unter fairen Bedingungen hergestellt werden und eine lange Lebensdauer aufweisen, trägt zur Nachhaltigkeit bei. Einige Hersteller setzen auf halogenfreie Materialien oder optimierte Produktionsprozesse, um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren.
Moderne Technologien und zukünftige Trends bei Sicherungen
Die Entwicklung im Bereich der Sicherungstechnik schreitet kontinuierlich voran. Neben der stetigen Verbesserung der Auslösecharakteristiken und Schaltvermögen von konventionellen Sicherungen gewinnen intelligente Schutzvorrichtungen an Bedeutung. Dazu gehören zum Beispiel smarte Leitungsschutzschalter, die über Kommunikationsschnittstellen verfügen und eine Fernüberwachung sowie -steuerung ermöglichen. Diese Technologien sind besonders relevant für industrielle Anwendungen, Smart Homes und dezentrale Energiesysteme, wo eine detaillierte Zustandsüberwachung und eine reaktionsschnelle Fehlererkennung entscheidend sind.
Auch die Integration von Sicherungsfunktionen in andere Komponenten, wie beispielsweise in Ladestationen für Elektrofahrzeuge oder in PV-Anlagen-Komponenten, nimmt zu. Hierbei müssen die Sicherungen spezifische Anforderungen wie eine hohe DC-Spannungsfestigkeit oder eine angepasste Auslösecharakteristik für Gleichstromfehler erfüllen. Die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung von elektrischen Anlagen wird zukünftig noch komplexere und adaptivere Schutzkonzepte erfordern, bei denen die Sicherungselemente eine zentrale Rolle im ganzheitlichen Schutzkonzept spielen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Sicherungen
Was ist der Unterschied zwischen einem LS-Schalter und einer Schmelzsicherung?
Ein Leitungsschutzschalter (LS-Schalter) ist ein thermisch-magnetischer Schutzschalter, der sich nach einer Überlastung oder einem Kurzschluss mechanisch auslöst und manuell wieder eingeschaltet werden kann. Eine Schmelzsicherung hingegen enthält einen dünnen Draht, der bei Überstrom schmilzt und den Stromkreis unterbricht. Nach dem Auslösen muss die gesamte Sicherungseinheit, der sogenannte „Schmelzeinsatz“, ausgetauscht werden.
Wie wähle ich die richtige Nennstromstärke für meine Sicherung?
Die Nennstromstärke der Sicherung muss auf den maximal zulässigen Stromfluss der zu schützenden Leitung und die Leistungsaufnahme der angeschlossenen Geräte abgestimmt sein. Die Sicherung sollte so dimensioniert sein, dass sie die Leitung sicher schützt, aber nicht bei normalem Betrieb und kurzzeitigen Anlaufströmen unnötig auslöst. Dies wird in der Regel durch die Verlegeart der Leitung und deren Querschnitt bestimmt.
Was bedeutet die Auslösecharakteristik B, C oder D bei einem LS-Schalter?
Diese Buchstaben definieren die Empfindlichkeit und das Ansprechverhalten eines LS-Schalters bei Kurzschlüssen. Charakteristik B löst bei einem 3- bis 5-fachen Nennstrom aus und ist für ohmsche Lasten wie Beleuchtung oder Heizungen geeignet. Charakteristik C löst bei einem 5- bis 10-fachen Nennstrom aus und ist für Geräte mit höheren Anlaufströmen wie Motoren oder Transformatoren gedacht. Charakteristik D löst bei einem 10- bis 20-fachen Nennstrom aus und wird für sehr hohe Anlaufströme, beispielsweise bei Schweißgeräten oder großen Elektromotoren, verwendet.
Muss ich einen FI-Schutzschalter in jedem Stromkreis haben?
Die Installationsvorschriften schreiben die Verwendung von FI-Schutzschaltern in vielen Bereichen zwingend vor. Dazu gehören alle Stromkreise im Freien, in Feuchträumen (Bäder, Küchen), Steckdoseninstallationen in Wohngebäuden und alle Stromkreise, die mit tragbaren Geräten im Freien verwendet werden. Auch für die Sicherheit von Kindern und älteren Menschen ist ein FI-Schutzschalter generell empfehlenswert.
Was ist das Schaltvermögen einer Sicherung und warum ist es wichtig?
Das Schaltvermögen, oft in Kiloampere (kA) angegeben, beschreibt den maximalen Kurzschlussstrom, den eine Sicherung oder ein Leitungsschutzschalter sicher und ohne Beschädigung abschalten kann. Es ist essenziell, dass das Schaltvermögen des Schutzorgans höher ist als der maximal zu erwartende Kurzschlussstrom an dieser Stelle der Installation. Ein zu geringes Schaltvermögen kann dazu führen, dass die Sicherung im Fehlerfall nicht richtig abschaltet und es zu gefährlichen Situationen oder Schäden kommt.
Sind alte Diazed- oder Neozed-Sicherungen noch zeitgemäß?
Obwohl moderne Leitungsschutzschalter in vielen Anwendungen Standard sind, sind Diazed- und Neozed-Sicherungen weiterhin im Einsatz und für bestimmte Anwendungsbereiche, insbesondere in industriellen Anlagen, Schaltanlagen und älteren Installationen, eine bewährte und zuverlässige Schutzlösung. Sie bieten spezifische Schutzcharakteristiken (z.B. für Motorschutz) und sind oft für höhere Spannungen und Ströme ausgelegt als einfache LS-Schalter. Sie sind besonders robust und bieten ein hohes Schaltvermögen.
Was sind die Unterschiede zwischen einem Fehlerstromschutzschalter (FI) und einem Überstromschutzschalter (LS-Schalter)?
Ein Überstromschutzschalter (LS-Schalter) schützt vor Überlastung und Kurzschluss, indem er den Stromfluss unterbricht, wenn die Stromstärke einen bestimmten Grenzwert überschreitet. Ein Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) hingegen schützt vor gefährlichen Körperströmen, die durch Isolationsfehler oder fehlerhafte Geräte entstehen können. Er misst die Differenzströme zwischen dem Außen- und Neutralleiter und löst aus, wenn diese Differenz einen unsicheren Wert erreicht, was auf einen Fehlerstrom hindeutet, der durch eine Person fließen könnte.